Zur Historie der Einrichtung

Die gemeinnützige Gesellschaft „Evangelisches Altenzentrum Ohligs“ wurde im Jahre 1979 in Solingen gegründet, um – wie es im Gesellschaftsvertrag formuliert ist – ein „Altenheim und sonstige Einrichtungen der Altenhilfe in Solingen-Ohligs“ zu errichten und zu betreiben. Die Gesellschaft setzt sich aus folgenden Gesellschaftern zusammen: Ev. Kirchengemeinde Ohligs (60%), ev. Kirchenkreis Solingen (30%) und Altenstiftung der Stadt-Sparkasse Solingen (10%).

 

Im November 1982 wurde der satzungsgemäße Auftrag durch die Einweihung des Altenzentrums erfüllt.

  • ein Alten- und Pflegeheim mit 144 Plätzen
  • 59 Altenwohnungen und einer Hausmeisterwohnung
  • Physikalischer Therapie mit Schwimmbad
  • Cafeteria und Kiosk.

 

Im Altenheim wurden überwiegend „rüstige“ Bewohner betreut, die keiner Pflege bedurften.

 

Im Laufe der Jahre vollzog sich in der stationären Pflege jedoch ein grundlegender Wandel.

 

Nach dem im Pflegeversicherungsgesetz von 1996 verankerten Grundsatz: „Ambulante Pflege vor stationärer Pflege“ werden Pflegebedürftige so lange wie eben möglich in ihrer häuslichen Umgebung durch ambulante Pflegedienste versorgt. Dies führte dazu, dass die Zahl der schwer- und schwerstpflegebedürftigen Bewohner im Heim stark zunahm bei gleichzeitigem Rückgang der leicht Pflegebedürftigen.

 

Dieser Entwicklung trug das EAZ Rechnung und gründete zum 1. Dezember 1994 die Häusliche Krankenpflege.

 

Mitte 2003 wurde mit der Einweihung der betreuten „Altenwohnanlage Geschwister Lauterjung“ der Ev. Kirchengemeinde Ohligs, deren Verwaltung und Betreuung dem EAZ übertragen wurden, das Leistungsspektrum des Betreuten Wohnens auf 97 Wohnungen ausgebaut.

 

Ein weiteres Haus mit 16 betreuten Wohnungen am Auenberg wurde im September 2007 fertiggestellt.

 

Im stationären Altenhilfebereich haben sich die Anforderungen an Altenheimplätze erheblich verändert. Während das EAZ bei der Eröffnung 1982 mit einem Einzelzimmeranteil von 50 % einen hohen Komfortstand auswies, ist es in den vergangenen Jahren zunehmend schwerer geworden, Plätze in Doppelzimmern – und seien sie noch so modern ausgestattet – zu belegen.

 

Zur Gewährleistung der Intimsphäre der Bewohner einerseits und zur Zukunftssicherung des Unternehmens EAZ andererseits ist es daher unabdingbar, die Doppelzimmer in Einzelappartements mit höherem Wohnkomfort umzuwandeln.

 

Dieser Sachverhalt veranlasste uns, eine Modernisierungsplanung für das Altenheim zu erstellen, die die Verringerung der Doppelzimmer zum Ziel hat, wie es auch das Landespflegegesetz NRW für das kommende Jahrzehnt mit 80 % Einzelzimmern zwingend vorschreibt.

 

Die Planungen sind weit fortgeschritten.