Solingen, 09.03.2020 – Der Wunsch nach mehr Unabhängigkeit und Gleichberechtigung war am 19. März 1911 der Anlass für Millionen Frauen weltweit, auf die Straße zu gehen und für ihre Rechte zu demonstrieren. Ihre zentralen Forderungen waren gleichberechtigtes Wahlrecht, Mindestlöhne, bessere Arbeitsbedingungen sowie die Schwächung von Abtreibungsgesetzen. Später wurde der 8. März als internationaler Weltfrauentag festgelegt.

Auch im EAZ Ohligs würdigen jedes Jahr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Engagement der Frauen in der Gesellschaft. Bei strahlendem Sonnenschein erhielten die Bewohnerinnen, Angehörigen sowie Mitarbeiterinnen am gestrigen Sonntag im EAZ Rosen als Zeichen der Dankbarkeit.

„Wir bedanken uns bei allen Frauen, die uns in der Vergangenheit die Weichen so gestellt haben, dass wir heute ein gutes Leben führen können“, betonte Houda Plümer, Geschäftsführerin des Evangelischen Altenzentrum Ohligs. Die Rechte von Frauen seien keine Selbstverständlichkeit und es gebe weiterhin eine Menge zu tun, um in allen Bereichen der Gesellschaft eine Gleichberechtigung zu erzielen.

Houda Plümer nutzte auch die Gelegenheit, um auf die Bedeutung von Frauen in der Pflege aufmerksam zu machen. „Wir müssen in der Arbeitswelt für einheitliche Standards und Entlohnungen sorgen. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit sollte eine Selbstverständlichkeit sein“, erklärt die Geschäftsführerin des EAZ.